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Herzogin Elisabeth
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Der Geburtstagsquilt

Geburtstagsquilt
Der Geburtstagsquilt in der St. Blasius-Kirche. Foto: Dieter Tackmann

Was ist ein Quilt?

Dieser Begriff aus dem Englischen, der im Zusammenhang mit Patchwork auftaucht, ist mit „steppen, Steppdecke“ zu übersetzen. Ein Quilt besteht aus drei Stofflagen: Die Rückseite ist meist schlicht, die mittlere besteht aus einem Vlies, die obere Seite ist die Schauseite und wird dementsprechend aufwändig aus verschiedenen Stoffen gestaltet. Um ein Verschieben der Stofflagen zu verhindern, werden sie gequiltet, d.h. mit kleinen Stichen aufeinander genäht. Der fertige Quilt findet als Decke oder als Wandbild Verwendung (mehr dazu bei Wikipedia).


Warum sollte es einen Herzogin-Elisabeth-Quilt geben?

Zum 500. Geburtstag der Herzogin Elisabeth war in der St. Blasius-Kirche in Hann. Münden vom 15. August bis zum 19. September eine Patchworkausstellung zu sehen. Sie trug den Titel „Lebensmuster“. 14 Quilts beschrieben mit Formen und Farben das Leben biblischer Frauen. Angefertigt wurden diese textilen Kunstwerke vor einigen Jahren von Frauen aus dem Raum Hameln. Seitdem wurde diese Ausstellung an zahlreichen Orten gezeigt.

Bei ihrem intensiven Bibelstudium ist Elisabeth vielen Frauen begegnet. Das Leben dieser Frauen hat sie beeindruckt und so führt sie sie häufig in ihrem schriftlichen Vermächtnis als beispielgebend auf. Wegen dieses Bezuges zwischen Elisabeth und den Frauen in der Bibel wurde die Lebensmuster-Ausstellung am 24. August, an ihrem 500. Geburtstag, um einen Herzogin-Elisabeth-Quilt erweitert, sozusagen als Geburtstagsgeschenk.


Von wem war das Geburtstagsgeschenk?

Mehr als 30 Einzelpersonen, die sich privat oder dienstlich mit Herzogin Elisabeth befassen, zudem die Klosterkammer Hannover sowie die Bewohner des Herzogin-Elisabeth-Stiftes in Hann. Münden - sie alle beteiligten sich mit Stoffspenden. Sie waren im Frühjahr 2009 von drei Quilterinnen (Sabine Wentrup aus Varmissen bei Göttingen, Renate Meth und Renate Tackmann aus Hann. Münden) angeschrieben und um ein Stück Stoff für einen Herzogin-Elisabeth-Quilt gebeten worden. Die Reaktionen waren sehr positiv: Im Laufe der folgenden Monate trafen mehr als 16 kg Stoffe ein. Die meisten davon kamen aus Elisabeths Residenzstadt Münden. Stoffe kamen aber auch
aus Berlin, wo sie geboren wurde,
aus Ilmenau, wo sie gestorben ist,
aus Schleusingen, wo ihr Grabmal steht,
aus Neustadt a. Rbge. als weitere Stätte ihrer Hofhaltung,
aus Hannover, dem Ort, in dem sie nach ihrer Vertreibung lebte,
sowie aus etlichen anderen Orten.
Den weitesten Weg legte ein Stoff aus Schweden zurück. Dort lebt Dr. Nina Johansson, die als Literaturwissenschaftlerin in ihrer Dissertation über die Werke der Herzogin geschrieben hat.


Was geschieht mit dem Quilt?

Über den letztendlichen Verbleib ist noch nicht entschieden. Momentan kann er ausgeliehen werden. Seine Maße betragen 1,20m x 1,80m.

Zu dem Quilt gehören:

  • eine Dokumentationsmappe,
  • ein Mini-Quilt auf dem die Stoffspenderinnen und Stoffspender genannt sind,
  • eine Vorlage für den Flyer,
  • eine zerlegbare Stange.
Weitere Informationen bei Renate Tackmann, 05541 33944, renate@tackmann.net


Bisherige Ausstellungsorte und Anlässe

  • 24.08. - 19.09.2010 in der St. Blasius-Kirche, Hann. Münden, zum 500. Geburtstag der Herzogin Elisabeth.
  • 30.10.2010 im Rathaus, Hann. Münden, zur Stapelmahlzeit mit der Gastrednerin Sigrid Maier-Knapp-Herbst, Präsidentin der Klosterkammer Hannover.
  • 31.10.2010 in der St. Blasius-Kirche, Hann. Münden, zum Abschluss des Geburtstagsjubiläumsjahres.
  • 19.12.2010 in der Elisabethkirche, Langenhagen, zur Uraufführung der „Elisabeth-Sinfonie“ von Volker Grimsehl.
  • 25.05.2011 im Schloss Bertholdsburg, Schleusingen, im Rahmen der Festveranstaltungen zum 500. Geburtstag des Grafen Georg Ernst von Henneberg.
  • 28.05.2011 im Welfenschloss, Hann. Münden, zur Eröffnung des frauenORTES Herzogin Elisabeth.
  • 26.06.2011 - 25.10.2011 im Museum „Spandovia sacra“ der St. Nikolai-Kirche (Berlin-Spandau) im Rahmen der Quilt-Ausstellung „Lebensmuster“.
  • 27.11.2011 - 05.08.2012 im Northeimer Heimatmuseum als Teil der Ausstellung „Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg und die Reformation in Northeim durch Antonius Corvinus“.
  • 27.09. - 06.10.2013 im Packhof, Hann. Münden, im Rahmen der Ausstellung des „Dransfelder Kunst-Werks“ zum 4. Kunst- und Kulturfestival „DENKMAL! KUNST - KUNST DENKMAL!“.